- 2011: positive Unternehmensentwicklung
- Verkauf der „Landmarke“ SkyTower in Bukarest
- Neue Wohnbauprojekte in Österreich
Auf eine positive Unternehmensentwicklung für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 blickt man bei Raiffeisen evolution zurück. „Man kann es als durchaus erfolgreich bezeichnen. Vor allem das zweite Halbjahr war sehr stark und wir konnten hier auch ein Anziehen der Nachfrage seitens Investoren feststellen,“ erklärt Markus Neurauter, Geschäftsführer des Wiener Developers: „Und, wir haben rechtzeitig auf die Marktsituation reagiert.“
Spürbarer Aufwind in der Branche
Raiffeisen evolution hat aktuell fünf große Projekte in Osteuropa in Bau. In Österreich befinden sich drei Wohnbauprojekte in Bau – 2012 werden zwei weitere gestartet – sowie erfolgte beim Gewerbeprojekt „2nd Central – Office am Park“ auf dem ehemaligen Nordbahnhofareal der Spatenstich. „Wir haben 2011 vor allem in Österreich für die Akquise neuer Grundstücke und Projekte genutzt. So konnten wir im Dezember zwei Grundstücke in Wien erwerben, bei denen wir uns aktuell in der Entwicklungsphase befinden und die in etwa zwei Jahren begonnen werden“, erzählt Markus Neurauter.
Mit dem Verkauf der „Landmarke“ SkyTower, Teil der Quartiersentwicklung Floreasca City Center – konnte nach fast einjährigen Verhandlungen der Verkauf an die Raiffeisen Bank International AG (RBI) verkündet werden. Ende 2012 wird der Büroturm im Bukarester Norden fertiggestellt und mit dem gleichfalls von der RBI erworbenen Bürogebäude Floresaca Office an den neuen Eigentümer übergeben. „Von einem anfänglich für Investoren konzipierten Projekt ist es schlussendlich ein Dienstleistungsauftrag für uns geworden,“ sagt Gerald Beck, Geschäftsführer von Raiffeisen evolution.
„Es freut uns natürlich, dass wir mit dem Projekt Interesse bei der RBI geweckt haben. Die solide Erfahrung unserer Mitarbeiter erlaubt es uns auch in herausfordernden Zeiten solide Projekte auf die Beine zu stellen und auf Schiene zu bringen.“ Zukünftiger Nutzer des Büroturms und –gebäudes wird die Rumänien-Tochter der Raiffeisen Bank sein, die hier mit rund 3.500 Mitarbeitern ihr neues headquarters haben wird.
Weiterer Teil der Quartiersentwicklung Floreasca City Center ist das Shopping- und Entertainment Center Promenada. Die Bauarbeiten hierzu starteten Ende 2011, die Fertigstellung ist für 2013 geplant. „Das Projekt Promenada verfügt über 35.000 vermietbare Quadratmeter. Namhafte Unternehmen konnten bereits als Mieter fixiert werden“, spricht Gerald Beck.
Und auch Russland hat sich 2011 als positiver Markt gezeigt. Großes Interesse bei Investoren als auch Mietinteressenten weckte das Gewerbeprojekt Leninskiy Prospekt 119 welches im vierten Quartal 2012 fertiggestellt werden wird. „Bei diesem Projekt handelt es sich um ein Büroprojekt mit Hotel, dass sich in einer sehr guten Lage in einem urbanen, aufstrebenden Geschäftsviertel von Moskau befindet“, sagt Markus Neurauter und führt weiter: „Wir sind zuversichtlich auch hier bald den Verkauf an einen Investor verkünden zu können.“
In Polen errichtet Raiffeisen evolution zurzeit einen Apartment-Komplex bestehend aus vier Bauteilen mit insgesamt 146 Apartments. Die Fertigstellung und Übergabe ist für Sommer dieses Jahres festgelegt. Das Projekt Międzyborska11 liegt nur wenige Gehminuten vom Warschauer Stadtzentrum entfernt am Ostufer der Weichsel.
Wohnbau Österreich
„Unsere hoch gesteckten Ziele übertrifft ganz klar das Wohnbaugeschäft in Österreich“, sagt Markus Neurauter. Im voran gegangenen Jahr wurde in Wien und Graz jeweils ein Wohnprojekt fertiggestellt, bei dem bei Übergabe nur noch wenige Wohnungen verfügbar waren. „Im freifinanzierten Wohnbau ist es nicht einfach, bei Fertigstellung nur noch eine handvoll Apartments zu haben. Uns gelingt diese Übung stets, da unsere Projekte qualitativ hochwertig sind und besonderen Komfort bieten“, erklärt Gerald Beck das Phänomen. Bei Raiffeisen evolution geht man davon aus, dass die Preisentwicklung, vor allem in den innerstädtischen Lagen auch in den nächsten Jahren stabil bleiben wird. Daher wird der Fokus auch weiterhin auf die Errichtung von hochwertigen Projekten in diesen Lagen liegen. „Es könnte nur an den mangelnden Grundstücken scheitern“, schmunzelt Markus Neurauter abschließend.
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