RAIFFEISEN EVOLUTION STARTET NEUGESTALTUNG AM AREAL DER EHEMALIGEN INZERSDORFER NAHRUNGSMITTELWERKE
Raiffeisen evolution hat heute den Startschuss für die Neugestaltung des seit sieben Jahren ungenutzten Geländes der ehemaligen Inzersdorfer Nahrungsmittelwerke gesetzt. Die Projektpartner und der Liesinger Bezirksvorsteher Manfred Wurm betonten unisono, dass die gesamte Umgebung mit diesem Projekt eine erhebliche Aufwertung erfahren wird. Neues Stadtviertel für Wohnen und Arbeiten
Seit 2003 lag das Areal an der Draschestraße 107, auf dem bis dahin Nahrungsmittel erzeugt wurden, brach. Nun errichten hier Raiffeisen evolution, GEWOG Gemeinnützige Wohnungsbau Ges.m.b.H., Eisenhof und Mischek insgesamt 34.000 m² Geschossfläche für modernes Wohnen und Arbeiten sowie gewerbliche Nutzung. Grundlage dafür war ein kooperatives Planungsverfahren zwischen der Stadt Wien und der Planungsgemeinschaft Werkstatt Wien (Spiegelfeld/Gerngross) und Architekt Helmut Wimmer.
Raiffeisen evolution errichtet Büro- und Gewerbegebäude
Von den Bestandsimmobilien bleibt der architektonisch wertvolle „Meierhoftrakt“ erhalten und wird in die durchdachte Neugestaltung integriert. Auf einem Teil des Geländes errichtet Raiffeisen evolution zunächst ein Bürogebäude sowie einen Merkur-Markt, der das lokale Infrastrukturangebot ergänzt. Damit setzt Raiffeisen evolution auch auf dieser Liegenschaft mit 8.800 m² Bruttogeschossfläche (BGF) nach Niedrigenergiestandard die Unternehmensstrategie, möglichst energiesparende Immobilien - auch für gewerbliche Zwecke - zu realisieren, um. Das Gebäude wird nach den strengen Kriterien der Österreichischen Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) zertifiziert und entsprechend niedrige Betriebskosten aufweisen. Angesichts der guten vorhandenen Infrastruktur rechnet das Unternehmen damit, dass sich das Objekt rasch zu einem attraktiven und belebten Standort entwickelt.
Mag. Markus Neurauter, Sprecher der Geschäftsführung von Raiffeisen evolution, dazu: „Wir sehen dieses Projekt als Paradebeispiel dafür, wie ein historischer Ort mit modernsten Standards für eine zukunftsorientierte Nutzung erschlossen werden kann – und das mit einem nachhaltigen und auch wirtschaftlich höchst interessanten Konzept.“ Die Fertigstellung der Büroflächen ist für Herbst 2012 geplant.
Wohnprojekt sieht rund 215 Mieteinheiten vor
Die vorgesehenen geförderten Wohneinheiten werden von Architekt Helmut Wimmer in Zusammenarbeit mit dem Generalplaner Mischek geplant, von den gemeinnützigen Wohnbauträgern GEWOG und Eisenhof errichtet und sind auf zwei Objekte verteilt: einerseits 25 Wohnungen im Bestandsobjekt an der Draschestraße („Meierhoftrakt“), andererseits ca. 190 Wohneinheiten in einem Neubau, der eine Verbindung zwischen dem dörflichen Charakter im Osten und dem im Südwesten angrenzenden bestehenden Gewerbegebiet vermittelt. Der bestehende Pfarrkindergarten wird angesichts der wachsenden Wohnbevölkerung erweitert und erhält Platz im revitalisierten Meierhoftrakt. Der benachbarte Draschepark wurde als öffentliche Grünfläche bewusst in die Planung integriert und ergänzt das großzügige Angebot an Grün- und Freiflächen innerhalb der Liegenschaft. Bestehende Infrastruktur- und Freizeitangebote in der unmittelbaren Umgebung sichern auch zukünftig eine hohe Lebensqualität.
Bezirksvorsteher Manfred Wurm: „Ein Meilenstein für Inzersdorf“
Der Liesinger Bezirksvorsteher Manfred Wurm sieht die Zukunft des Viertels überaus positiv: „Lange Jahre war das Gelände hier ungenutzt. Mit der neuen Gestaltung kehrt hier nun wieder frischer Wind ein. Das Zentrum von Inzersdorf wird wiederbelebt, denn zahlreiche Menschen werden hier wohnen und arbeiten. Als politisch Verantwortlicher für das Leben im 23. Bezirk kann ich mir für Inzersdorf kaum Besseres wünschen. Es ist dies ein weiterer großer Meilenstein für die Revitalisierung des gesamten Ortes.“ 
v.l.n.r. Bezirksvorsteher Manfred Wurm, Frau Dipl. Ing. Hellia Mader-Schwab (Senior Expertin, Projektentwicklung Sonderprojekte Österreich, Raiffeisen evolution) und Architekt Helmut Wimmer standen Rede und Antwort in Inzersdorf
W24 filmte bereits am 30. Juni 2010 in Inzersdorf und bat Herrn Bezirksvorsteher Wurm und Frau Dipl. Ing. Mader-Schwab, Raiffeisen evolution vor die Kamera. Den Bericht sehen Sie
hier.
ORF-Wien
Beitrag in "Wien heute" vom Sonntag, 04. Juli 2010. Bitte wählen Sie im rechten Navigationsbereich den vierten Beitrag "Inzersdorf mit mehr Wohnungen" aus.
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